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Zurück   Minigolf-Welt > Minigolf - vom Volkssport zum Leistungssport > Bahnengolf-Forum

Bahnengolf-Forum 'Minigolf' ist der größte Freizeitspaß der Deutschen. Jeder hat's schon mal gespielt. Weltweit ist 'Bahnengolf' längst Leistungssport mit Welt- und Europameisterschaften. Dieses Forum ist Treffpunkt vieler Bahnengolfer aus ganz Europa. Hier können Erfahrungen ausgetauscht, über Turniere berichtet oder Tabellen, Bilder et cetera veröffentlicht werden.

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  #1  
Alt 15.06.2017, 21:05
Greenkeeper Greenkeeper ist offline
Azubi
 
Registriert seit: 16.08.2015
Beiträge: 34
Standard Erfolgsfaktoren im Minigolfsport

Hallo!

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Erfolg im Minigolfsport und körperlicher Fitness?

Oder reicht es einfach aus, viel Talent zu haben und mental stark zu sein?

Einerseits scheint es gut zu sein, von allem etwas zu haben. Andererseits gibt es auch sehr gute Spieler, denen (ganz sachlich betrachtet) die sportliche Betätigung nicht direkt ansieht.

Daneben gibt es natürlich noch eine ganze Reihe anderer Aspekte wie eine gute Ballkunde, Trainingsfleiß, taktisches Geschick, motorische Fähigkeiten, usw.

Was sind die (im besten Fall messbaren) Erfolgsfaktoren in unserem Sport, die man haben oder entwickeln sollte?

Freue mich auf konstruktive Beiträge!
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  #2  
Alt 16.06.2017, 08:22
Benutzerbild von Keks
Keks Keks ist offline
Pantoffelheld
 
Registriert seit: 18.12.2006
Beiträge: 3.174
Standard

Wer sein Ballmaterial und die Technik beherrscht, kann jederzeit ein Spitzenspieler werden. Hier kommen aber noch die folgenden Komponenten ins Spiel:

- Trainingsfleiß

Ohne ein gewisses Pensum an Training kannst du nicht dauerhaft erfolgreich sein. Um das Niveau hoch zu halten ist ein gewisses Training erforderlich. Dies kann man aber nicht für jede Person pauschalisieren. Ich habe damals mehrere Winter durchgespielt. Und wurde schleichend immer schlechter. Seit 4 Jahren lege ich zwischen Mitte Oktober und Mitte Februar die Keule komplett zur Seite. Seitdem bin ich langsam auf den Weg der Besserung...

- mentales Training

Wie in jeder Sportart geht nichts ohne mentales Training. Nur wer mit Drucksituationen gut umgeht und in seiner Kompfortzone bleiben kann, kann erfolgreich sein. Hier reichen schon 2 Stunden in der Woche um Ergebnisse zu sehen.

- körperliche Fitness

Du sprachst gerade das Volumen mancher Spieler an. Die körperliche Fitniss hängt auch von der Sportart ab. Ein Sprinter sollte logischerweise so leicht wie möglich sein. Beim Minigolf sollten die Beine und der Rumpf stabilisiert werden. Übergewicht kann helfen, da das Gewicht den Körper nach unten drückt und so die Stabilität unterstützt. Dies soll aber jetzt nicht dazu animieren zuzunehmen. Aber auch hier kann dies nicht pauschalisiert werden.

Hinzu kommen Faktoren wie privater und/oder beruflicher Stress und weitere Faktoren wie Wetterfühligkeit etc... Und dann brauchst du am Ende des Tages auch das kleine quentchen Glück.

Im Forum tummeln sich ein paar Fachtrainer. Die haben hiervon viel mehr Kenntnis als ich Laie.
__________________
EDIT..... .....aber nur für einen Vereinskollegen!

www.vfm-bottrop.de
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  #3  
Alt 22.06.2017, 06:09
Greenkeeper Greenkeeper ist offline
Azubi
 
Registriert seit: 16.08.2015
Beiträge: 34
Standard

Danke für dein Feedback. Die Anzahl der Reaktionen lässt darauf schließen, dass Minigolf am Ende wohl noch für lange Zeit eine Randsportart bleiben wird.
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  #4  
Alt 22.06.2017, 09:37
Benutzerbild von wate
wate wate ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 20.11.2006
Ort: Kiel
Beiträge: 14.093
Standard

Randsportart klingt mir zu krass. Vielleicht trifft der Begriff Nischensport besser.

Die traditionellen Sportarten, zu denen Minigolf nicht gehört, sind allesamt im Abschwung. Selbst der Fußball (man sieht es auch an den rückgängigen Zuschauerzahlen bei Länderspielen) hat Probleme.

Wir reden hier von Veränderungen in der Gesellschaft, die kleine Sportarten, wie z.B. Minigolf natürlich besonders hart treffen.

Doch nun zu Deiner Frage bezüglich des Einflusses von Fitness aufs Minigolfspiel. Ich denke schon, dass bei zwei gleichstarken Spielern über 3-4 Turniertage derjenige gewinnen wird, der körperlich fitter ist. Körperliche Fitness stärkt auch die Nervenkraft.

Bei der Ballkenntnis ist es leider so, dass bei großen Turnieren die Betreuer, die vorgeheizten Bälle in die Hand reichen und der Spieler nur noch schlagen muss. Somit wird bei gleichstarken Teams meist das Team gewinnen, dass auch die besten Betreuer hat.
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  #5  
Alt 25.06.2017, 20:01
Benutzerbild von ReDiMa
ReDiMa ReDiMa ist offline
Pantoffelheld
 
Registriert seit: 27.11.2006
Ort: Mannheim
Beiträge: 2.406
Standard

Zitat:
Zitat von wate Beitrag anzeigen

Bei der Ballkenntnis ist es leider so, dass bei großen Turnieren die Betreuer, die vorgeheizten Bälle in die Hand reichen und der Spieler nur noch schlagen muss. Somit wird bei gleichstarken Teams meist das Team gewinnen, dass auch die besten Betreuer hat.
Nur noch Schlagen ist gut gesagt.
Wenn der Schlag völlig Müll ist, bringt Dir der bestens präparierte Ball überhaupt nichts!
__________________
Ab und an dreh ich mich rum - nur um zu schauen, wer mir alles am ***** vorbei geht ;-)
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  #6  
Alt 26.06.2017, 17:56
Benutzerbild von wate
wate wate ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 20.11.2006
Ort: Kiel
Beiträge: 14.093
Standard

Zitat:
Zitat von ReDiMa Beitrag anzeigen
Nur noch Schlagen ist gut gesagt.
Wenn der Schlag völlig Müll ist, bringt Dir der bestens präparierte Ball überhaupt nichts!
Einverstanden. Jedenfalls macht das Ballmaterial talentfreieres Spielen möglich. Und die Spieler sollten mindestens so kreativ sein wie ihre Betreuer.
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  #7  
Alt 26.06.2017, 18:57
tg tg ist offline
Pantoffelheld
 
Registriert seit: 22.01.2008
Beiträge: 1.613
Standard

Erfolg bedeutet letztlich, möglichst viele Schläge "erfolgreich" auszuführen. Und bei jedem einzelnen Schlag heißt es, die optimalen Werte für den Ball und für den eigentlichen Schlag herzustellen (in Abhängigkeit der äußeren Bedingungen). In einer ersten Näherung sind das vielleicht 10 Zahlen: Sprunghöhe, Härte, Rauheit, Gewicht und Größe des Balles einerseits sowie seine Lage (2), Anfangsgeschwindigkeit (2) und Spin andererseits. Training heißt, die Werte zu finden, für die der Erfolg ein Maximum hat, Wettkampf schließlich, sie zu reproduzieren (wobei die Fähigkeit zur Wiederholung auch Teil des Trainings ist).

Um darauf zu kommen, was ReDiMa und wate schrieben, das gesamte Ermitteln wie auch das Herstellen der Werte für den Ball bis hin zum Ablegen kann der Spieler abgeben (natürlich muß er es nicht). Wenn ein Spieler also nicht autark sein möchte, sind Faktoren wie Besitz von Bällen, Ballkunde, Austrainieren von Anlagen, Präparieren des Material nicht entscheidend für den Erfolg (unter der Voraussetzung, es findet sich jemand, an den es delegiert werden kann). In der alleinigen Verantwortung des Spielers liegt jedoch, welche Geschwindigkeit (Betrag und Richtung) und Spin er dem Ball mitgibt.

Alles letztlich ziemlich trivial... Die Fragestellung ist auch nicht einfach, vielleicht kommen deswegen wenige Rückmeldungen (wenn wir ja wenigstens Randsportart bleiben würden -- ich dachte, Minigolf stirbt aus...). Nicht nur, daß sie schwierig zu beantworten ist, soweit ich weiß hat sich im Minigolfsport noch niemand damit wissenschaftlich beschäftigt ("Erfolgsfaktoren" im allgemeinen, Zusammenhang zwischen körperlicher Leistungsfähigkeit und Erfolg/Spielstärke im speziellen).

Geändert von tg (26.06.2017 um 19:03 Uhr).
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  #8  
Alt 26.06.2017, 19:46
tg tg ist offline
Pantoffelheld
 
Registriert seit: 22.01.2008
Beiträge: 1.613
Standard

So, die Eingangsfrage von Greenkeeper war: "Gibt es einen Zusammenhang zwischen Erfolg im Minigolfsport und körperlicher Fitness?"

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. Einerseits darüber diskutieren, was plausibel sein könnte, es also theoretisch zu erörtern oder es andererseits zu überprüfen. Das erste ist leichter und muß nicht verkehrt sein, das zweite ist mit Sicherheit schwieriger. Es beginnt schon damit, "Erfolg" zu definieren und objektiv zu messen (siehe die Diskussionen um/über die DRL). Wenn man unter "Fitness" Leistungsfähigkeit versteht, dann gliedert sich die körperliche qualitativ in Koordination, Beweglichkeit, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer. Nun müßte man jedes interessierende Kriterium bei einer aussagekräftigen Anzahl an Minigolfern ermitteln und dann, wenn man einen Zusammenhang mit dem Erfolg gefunden hat, auch noch nachweisen, daß Ursache und Wirkung vorliegen (es gibt ja z.B. den tatsächlichen Zusammenhang, daß in Regionen mit höherer Zahl an Störchen mehr Kinder geboren werden -- aber eben keine Kausalität...).

Bleiben wir erstmal beim darüber Diskutieren. Oder man macht ganz individuelle Erfahrungen: Steigere die körperliche Leistungsfähigkeit (möglichst in einem Aspekt), mache sonst nichts anders und schaue, was mit der Spielstärke passiert...

Geändert von tg (26.06.2017 um 19:54 Uhr).
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  #9  
Alt 27.06.2017, 11:55
tg tg ist offline
Pantoffelheld
 
Registriert seit: 22.01.2008
Beiträge: 1.613
Standard

Zitat:
Zitat von wate Beitrag anzeigen
[...]

Doch nun zu Deiner Frage bezüglich des Einflusses von Fitness aufs Minigolfspiel. Ich denke schon, dass bei zwei gleichstarken Spielern über 3-4 Turniertage derjenige gewinnen wird, der körperlich fitter ist. Körperliche Fitness stärkt auch die Nervenkraft. [...]
Das ist eine interessante Überlegung, mit der sich vielleicht etwas herausbekommen läßt. An welche Segmente der körperlichen Leistungsfähigkeit denkst du bei 'Fitness'/'fitter' (oder meinst du die Bedeutung aus der Biologie, 'besser angepaßt')? Sollen die Spieler 'gleichstark' mit oder ohne Betrachtung der individuellen 'Fitness' sein? Und hast du reale Beispiele für einen solchen Vergleich?


Übrigens auch ganz interessant, welche Treffer Google für "stärkt die Nervenkraft" liefert -- eine Auswahl: Anis, Acidum nitricum (Salpetersäure) D12, [die Farbe] Gelb, Hafer, Schüßler-Salz Nr.5, autogenes Training, Lecitin, Yoga, Johanniskrautöl, Lavendel, Biolecit flüssig, Tollisan, ...

Geändert von tg (27.06.2017 um 19:29 Uhr).
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  #10  
Alt 27.06.2017, 19:47
Benutzerbild von Michelino
Michelino Michelino ist offline
Aufreißertyp
 
Registriert seit: 26.12.2006
Ort: Winnenden
Beiträge: 1.188
Standard

Zitat:
Zitat von tg Beitrag anzeigen
So, die Eingangsfrage von Greenkeeper war: "Gibt es einen Zusammenhang zwischen Erfolg im Minigolfsport und körperlicher Fitness?"

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. Einerseits darüber diskutieren, was plausibel sein könnte, es also theoretisch zu erörtern oder es andererseits zu überprüfen. Das erste ist leichter und muß nicht verkehrt sein, das zweite ist mit Sicherheit schwieriger. Es beginnt schon damit, "Erfolg" zu definieren und objektiv zu messen (siehe die Diskussionen um/über die DRL). Wenn man unter "Fitness" Leistungsfähigkeit versteht, dann gliedert sich die körperliche qualitativ in Koordination, Beweglichkeit, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer. Nun müßte man jedes interessierende Kriterium bei einer aussagekräftigen Anzahl an Minigolfern ermitteln und dann, wenn man einen Zusammenhang mit dem Erfolg gefunden hat, auch noch nachweisen, daß Ursache und Wirkung vorliegen (es gibt ja z.B. den tatsächlichen Zusammenhang, daß in Regionen mit höherer Zahl an Störchen mehr Kinder geboren werden -- aber eben keine Kausalität...).

Bleiben wir erstmal beim darüber Diskutieren. Oder man macht ganz individuelle Erfahrungen: Steigere die körperliche Leistungsfähigkeit (möglichst in einem Aspekt), mache sonst nichts anders und schaue, was mit der Spielstärke passiert...
Es wäre tatsächlich eine Forschungsarbeit wert. Es könnte, grob vereinfacht, so gehen: In mehreren DMV-Leistungszentren werden die Leistungs-Ausgangswerte (z.B. durchschnittliche Rundenergebnisse) von 100 Probanden von unterschiedlichem Leistungsniveau ermittelt. Die eine Hälfte trainiert dann mit besonderem Schwerpunkt "körperliche Fitness", die andere traditionell. Nach einem Jahr werden die Leistungszuwächse gemessen und verglichen.
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